Rio – was kann man schon über Rio sagen, dem Traum vieler Menschen in der ganzen Welt?
Rio de Janeiro ist Samba und Karneval, der Zuckerhut, die Christusstatue, Strände wie Copacabana und Ipanema mit einem blauen Meer, mit Bergen, mit schönen Bars und Restaurants und und und ….
Der Ort wurde am 1. Januar 1502 entdeckt und wurde Rio de Janeiro (Januarfluss) genannt, weil Gaspar de Lemos dachte, dass die Bucht eine Flussmündung sei. Von 1763 bis 1960 war Rio Hauptstadt Brasiliens (seitdem ist es Brasilia im Landesinnern), ist nach São Paulo (etwas 500 km entfernt) die größte Stadt und ebenfalls zweitgrößter Handelsplatz Brasiliens.Die Stadt hat mehr als 6 Millionen Einwohner, Groß-Rio mehr als 11 Millionen.
Anders als in São Paulo existiert hier eine größere Mischung der Kulturen. Wenn Sie zum Beispiel in eine der vielen Bars im Stadtteil Lapa gehen, so treffen Sie arm und reich dabei, die Nächte gemeinsam zu feiern.
Natürlich ist es wichtig, die berühmten Orte zu besuchen wie den Zuckerhut (Höhe: 394 m) und die Christusstatue auf dem Corcovado (704m), von wo Sie eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt, die Strände und den Zuckerhut haben.
Ebenfalls gehören die Strände Copacabana and Ipanema zum Pflichtbesuch, einmal an den Stränden entlang laufen und vielleicht etwas an den vielen Kiosken trinken. Tagsüber sind die Strände und die Avenida davor sehr sicher, die Polizei ist sehr präsent. Und schließlich, für die Fußballfans lohnt sich ein Besuch des berühmten Maracanã-Stadions.
Touren zu den Sehenswürdigkeiten bietet Ihnen jedes Hotel.
Es gibt aber noch andere Sehenswürdigkeiten, die Sie nicht verpassen sollten. Wenn Sie individuell eine Tour machen wollen, so können Sie zum Beispiel mit der Metro fahren (Link in der Spalte rechts).
Im Zentrum finden Sie etliche historische Gebäude, so wie das “Teatro Municipal” (Städtisches Theater), der Dom, ein Kloster, die Gebäude um die Praca XV sowie viele Museen. Zum Beispiel werden im “Museu Chácara do Céu“ Kunstwerke Pablo Picassos gezeigt. Am anderen Ende des Platzes, an dem das renovierte städtische Theater steht, gibt es das seit 1921 existierende Restaurant Amarelinho. Setzen Sie sich hier hin und beobachten das Leben auf der Staße. Ebenfalls im Zentrum befindet sich hier das alte Café Colombo aus dem Jahr 1894. Trinken Sie dort einen Café oder gönnen sich einen Drink und fühlen Sie sich in frühere Zeiten versetzt.
Im “Jardim Botânico” (Botanischer Garten) steht Atlantischer Regenwald unter Schutz, mit Affen in den Bäumen, mit vielen Blüten und Vögeln sowie einer alten Munitionsfabrik.
Im Stadteil Lapa gibt es nette Bars und Restaurants, wo man sich am Abend trifft, aber von dort fährt auch die “bonde” (Straßenbahn). Sie ist sehr alt, museumsreif und wird immer noch öffentlich eingesetzt. Es geht über das Aquadukt „Arcos da Lapa“ aus dem 18. Jahrhundert nach Santa Teresa, einem schönen Stadtteil hoch über Rio. Es ist ein Künstlerviertel, mit viel Musik und Kunst, so langsam wird es für den Tourismus entdeckt.
Ilha de Paquetá
1555, zehn Jahre bevor die Portugiesen Rio de Janeiro gründeten, besiedelten die Franzosen diese Insel in der Bucht von Guanabara und nannten die Siedlung Antarktisches Frankreich. Mit der Fähre erreicht man die autofreie Insel in 70 Minuten von der Praca XV aus, von wo auch die Fähren nach Niteroi abgehen. Schon die Fährfahrt ist interessant, es sind einfache Menschen, die zur Insel fahren, nur wenige Ausländer verirren sich dahin. Mit Betreten der Ilha de Paquetá fühlt man sich in einer anderen Welt, ohne Autolärm, mit viel alten Häusern und einer einfachen Infrastruktur – ganz nah der pulsierenden Stadt Rio de Janeiro. Direkt am Anlegeplatz der Fähre warten Pferdekutschen auf die Touristen, ebenso können Fahrräder geliehen werden, um die kleine Insel zu erkunden. Einfache Kneipen und Restaurants finden Sie an der Hauptstraße, die vom Fähranleger zur anderen Seite der Insel führt sowie an den Stränden.
weitere Ausflüge
Gegenüber in der Bucht von Guanabara liegt die Stadt Niteroí, erreichbar per Fähre oder über eine die Bucht überspannende Brücke. Dort steht das architektonisch berühmte Museum Oscar Niemeyer. Die Stadt wuchs rasant mit dem Bau der Brücke, da etwas ruhiger als Rio. An der Küste sind schöne Strände sowie einige Lagunen zu finden.
Interessant ist sicherlich auch eine Fahrt nach Petrópolis, 70 km von Rio entfernt in den Bergen. Hier hatte der Kaiser von Brasilien (es gab ganze zwei) seine Sommerresidenz, die heute Museum ist. Auch steht hier das Haus, in dem Stephan Zweig bis zu seinem Tod gelebt hat. Von der Rodoviaria (Busbahnhof) fährt vormittags halbstündlich ein Bus der Gesellschaft Viação Única ab.
Rio de Janeiro, eine der schönsten Städte der Welt!
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In Rio de Janeiro gibt es das indigene Dorf “Aldeia Maracanã“. Nehem Sie die Gelegenheit wahr und besuchen Sie es mit ihren Kindern und Freunden, um etwas über diese Ethnien kennenzulernen, die das alte Indianer Museum “bewachen”, das dem Verfall preisgegeben wurde.
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